Die neuzeitliche Seidenfärberei: Handbuch für die by Hermann Ley

By Hermann Ley

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Die Betriebswirtschaftslehre kennt unterschiedliche Zielsetzungen der Unterneh­ mungen. Besonders das Ziel der erwerbswirtschaftlichen Unternehmungen steht, wie viele Veröffentlichungen zeigen 1, seit einigen Jahren im Mittelpunkt des Interesses. Die Lehrmeinungen gehen darüber auseinander, ob dieses Ziel über die Gewinn­ maximierung oder die Rentabilitätsmaximierung erreicht wird.

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Ein weiteres Erfordernis ist, daB die Pinken in der Farbe moglichst wasserhell sind. Eine stark gelbe Farbung spricht fiir hohen Eisengehalt, der die Pinken, namentlich bei farbigen Seiden, weniger gut verwendbar erscheinen laBt. Haufig beobachtet man starke Blaufarbung der Pinken, es sind dieses vornehmlich solche, die zum Pinken der blaugemachten Seide verwandt worden sind. DaB diese Pinken natiirlich bei der Verwendung fiir farbige Seiden ausschalten miissen, ist wohl ohne weiteres klar. Vielfach konnen Pinken auch durch Farbstoffe verunreinigt sein, die durch auBere Anlasse, wie· z.

41 der Seidenfaser sitzenden Chlorzinn eine weniger quantitative. Auf der anderen Seite veranlassen zu harte Wasser auf der damit gewasehenen Seide weiBliehe Triibungen dureh Bildung von Verbindungen des Zinns mit dem Kalk oder der Magnesia des Wassers. Als giinstig zum Pinkwasehen wird man demnaeh ein Wasser bezeiehnen diirfen, das 5 bis 10 Hartegrade aufweist. Aber nieht nur die Menge der Hartebildner ist in Betraeht zu ziehen, sondern aueh die Form, in der die Hartebildner in dem Wasser vorhanden sind.

Es ist dieses dadurch zu erklaren, daB das Zinnphosphat in die kolloidale Losungsform iibergegangen ist, wie durch die Arbeiten von V. Thorn 1 nachgewiesen ist. Immerhin bleibt die Verwendung derart zinnreicher Phosphatbader ein Risiko im Hinblick auf die schadigenden Eigenschaften gegeniiber der Seidenfaser. Was die Farbe der Bader anbelangt, so sollen die Bader moglichst farblos sein, namentlich fiir farbige Seiden. Man beobachtet haufig eine starke Gelb- bis Braunfarbung der Bader, die dadurch veranlaBt werden kann, daB zum Pinkwaschen ton- und humussubstanzenhaltiges Wasser verwendet wurde, wie solches leicht der Fall ist, wenn plOtzliche Regengiisse das Wasser getriibt haben.

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